Osnabrücker Land
Geographie
Das Osnabrücker Land ist eine Region im Südwesten Niedersachsens, die in westfälisches Gebiet hineinragt. Zentrum ist die Stadt Osnabrück. Die Gegend ist vom Teutoburger Wald und von der Hase geprägt. Man spricht hier ursprünglich einen plattdeutschen Dialekt, der zum Ostwestfälischen gehört. Gemeinhin wird die Region mit dem Landkreis und der Stadt Osnabrück identifiziert, die auch weitgehend dem reichsfreien Fürstbistum des Alten Reiches entspricht. Auf dem Gebiet des Osnabrücker Landes besteht der Landschaftsverband Osnabrücker Land, der sich um kulturelle Belange kümmert.
Osnabrück (niedersächsisch: Ossenbrügge) ist eine kreisfreie Stadt in Niedersachsen mit derzeit etwa 163.020 Einwohnern. Die Stadt liegt zwischen Münster und Oldenburg an der Grenze zu Nordrhein-Westfalen. Sie ist nach Hannover und Braunschweig die drittgrößte Stadt Niedersachsens sowie eines der Oberzentren des Landes. Das Einzugsgebiet umfasst rund 800.000 bis eine Million Menschen.
Die Stadt ist Sitz einer Universität, einer Fachhochschule, des römisch-katholischen Bistums Osnabrück (Bischofstadt), des Sprengels Osnabrück der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannovers und der Deutschen Bundesstiftung Umwelt.
Osnabrück wurde 780 von Karl dem Großen als Bischofssitz gegründet. 1648 wurde in Münster und Osnabrück der Westfälische Friede geschlossen, weshalb die Stadt sich auch als Friedensstadt bezeichnet. Seit April 2002 ist das Steinwerk Ledenhof Sitz der Deutschen Stiftung Friedensforschung. Osnabrück war noch 1669 Hansestadt und gehört seit 1980 zur Neuen Hanse.
Nächstgrößere Städte sind Bielefeld, etwa 43 Kilometer südöstlich, Münster, etwa 44 Kilometer südwestlich, das niederländische Enschede, etwa 78 Kilometer westlich, Oldenburg etwa 95 Kilometer nördlich, Bremen, etwa 103 Kilometer nordöstlich und Hannover etwa 114 Kilometer östlich von Osnabrück. Die Einwohnerzahl der Stadt Osnabrück überschritt 1940 die Grenze von 100.000, wodurch Osnabrück zur Großstadt wurde. Osnabrück ist Ort des 97. Deutschen Katholikentages vom 21. bis 25. Mai 2008.
Copyright: Euregio Promotions 2002 - 2008