Thülsfelder Talsperre
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Die Talsperre Thülsfeld (auch Thülsfelder Stausee genannt) liegt bei Friesoythe nahe Oldenburg im Landkreis Cloppenburg in Niedersachsen. Sie wurde von 1924-1927 erbaut und ist nach der Talsperre Brohm die zweitnördlichst gelegene größere Talsperre in Deutschland. Sie zählt aufgrund ihres Stauinhalts von 10,8 Millionen Kubikmetern zu den „großen Talsperren“ in Deutschland. 3,52 Mio. m³ werden als gewöhnlicher Hochwasserschutzraum vorgehalten.
Das gestaute Gewässer ist die Soeste.
Die Talsperre dient dem Hochwasserschutz, der Niedrigwasseraufhöhung der Soeste sowie des Küstenkanals, der Naherholung, der Sportfischerei und dem Naturschutz. Der Stausee ist mit seinem 3.100 Meter langen Staudamm ein typischer Flachlandsee, der ausgedehnte Flachwasserzonen hat. Diese sind ein wertvoller Lebensraum für bedrohte Tier- und Pflanzenarten. Das 462 Hektar große Naturschutzgebiet umfasst auch Sand-, Heide- und Waldflächen. Ein Lehrpfad mit 19 Stationen führt über einen zehn Kilometer langen Rundwanderweg um die Talsperre.
Die Anlage wird vom Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz, Betriebsstelle Cloppenburg, betrieben. Auch gibt es einen „Zweckverband Erholungsgebiet Thülsfeld Talsperre“ in Cloppenburg.
Freizeitaktivitäten

Zur Freizeiterholung sind an der Talsperre unter anderem mehrere Campingplätze und ein Golfplatz sowie seit 2005 auch ein Kletterwald vorhanden. Angeboten werden auch Silvesterläufe und Triathlon. Weiterhin existieren 2 von der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) bewachte Sandstrände, die von Jahr zu Jahr mehr Zulauf von Urlaubern und Badegästen erfahren.